die möwe - Onlineberatung
Wir beraten Kinder und Jugendliche aber auch Erwachsene, die merken, dass es Kindern nicht gut geht.
Allgemeine Fragen
Zur Beantwortung von ersten Fragen rund um unser Online-Beratungsangebot, können Sie sich hier in unserem FAQ-Bereich informieren.
Du erstellst dir einen Account und kannst uns dann eine Nachricht über unsere Plattform schreiben. Wir antworten auf jede Nachricht möglichst zeitnah.
Um sicherzustellen, dass deine Nachrichten nur von dir und von uns gelesen werden können, ist unsere Plattform verschlüsselt. Mit einer Anmeldung auf der Plattform kannst du darauf vertrauen, dass die Informationen, die du uns anvertraust, sicher bei uns aufgehoben sind und nicht an Dritte weitergegeben werden.
Achte aber darauf, dass niemand anderer deinen Benutzernamen und dein Passwort erfährt, denn dann kann er oder sie die Nachrichten abrufen. Es ist außerdem wichtig, dass du deine Zugangsdaten nicht vergisst, denn du brauchst sie, wenn du unsere Antworten lesen willst.
Ja, du kannst dich auch über unsere Online-Plattform anonym beraten lassen. Alle Angaben zu deiner Person (wie dein richtiger Name oder deine E-Mail-Adresse) sind freiwillig, das heißt, diese Informationen musst du uns nicht geben, wenn du nicht willst.
Alle Daten und Informationen, die du uns anvertraust, werden in jedem Fall vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.
Nein, die Online-Beratung ist – wie auch die anderen Angebote der möwe Kinderschutzzentren – für unsere Klient*innen kostenfrei.
Jede*r kann sich bei uns melden. Wir arbeiten vorrangig mit Kindern und Jugendlichen (bis zum 18. Lebensjahr) und deren Bezugssystemen.
Die Entscheidung, sich lieber online zu melden, ist ganz dir überlassen. Die Vorteile, sich online zu melden, liegen beispielsweise darin, dass es manchen Menschen mehr liegt zu schreiben als zu sprechen, oder darin, dass man keinen ungestörten Raum zum Reden hat.
Grundsätzlich melden sich Kinder und Jugendliche bei uns, wenn es ihnen nicht gut geht. Wir schauen gemeinsam, wie wir helfen können. Du musst da nicht alleine durch!
In manchen Fällen können wir helfen, indem wir eine andere Einrichtung empfehlen, aber wir nehmen uns auf jeden Fall gerne Zeit für dich und das, was dich beschäftigt.
Beispiele, warum sich Kinder oder Jugendliche bei uns melden, sind:
- wenn sie Gewalt erlebt haben oder noch erleben
- wenn sie bedroht werden oder Angst haben
- wenn es ihnen zu Hause oder in der Schule nicht gut geht
- wenn sie sich um sich selbst oder jemand anderen Sorgen machen
- wenn jemand sie so berührt, dass es ihnen unangenehm ist
- wenn sie jemand immer wieder anschreit und ungerecht behandelt
- wenn sie Probleme mit Eltern, Lehrkräften oder anderen Erwachsenen haben
- wenn sie etwas Schlimmes erlebt haben
- wenn sie aus anderen Gründen jemanden zum Reden brauchen
Grundsätzlich wenden sich Eltern oder Bezugspersonen an uns, wenn der Verdacht besteht, dass ein Kind oder ein*e Jugendliche*r eine Form von Gewalt erlebt (hat) oder davon bedroht ist (war).
Beispiele, warum sich Eltern oder erwachsene Bezugspersonen bei uns melden, sind:
- wenn ein Kind/ein*e Jugendliche*r auffällige Verhaltensweisen zeigt
- zur Einordnung einer Verdachtslage oder einer Gefährdungslage
- zum gemeinsamen Sortieren und Überlegen der nächsten Schritte
- wenn eine Anzeige überlegt wird oder bereits gemacht wurde und ein Kind oder ein*e Jugendliche*r psychosoziale Prozessbegleitung beanspruchen möchte
- Für Krisenintervention, Entlastungsgespräche, psychosoziale Unterstützung oder weitere Hilfeplanung für Kinder/Jugendliche sowie deren Bezugssystem nach Gewalterleben
- Wenn sie sich aus andern Gründen Sorgen um ein Kind oder ein*e Jugendliche*n machen